007. Petschafte mit verschiedenen Symbolen (37 Siegel)

Petschaft des Johannis Wittekog etwa 1. Hälfte des 15.Jh.

Petschaft des Johannis Wittekog etwa 1. Hälfte des 15.Jh.

Die Umschrift lautet S’ (für Sigillum) JOHANNIS WITTEKOG. Zweifelsfrei stammt der Name Wittekog aus dem norddeutschen, friesischen bzw. niederdeutschen Sprachgebrauch. Ob der Nachname Wittekog einmal von einer “weißen Kogge” abgeleitet worden ist oder der niederländische Ort De Koog Namenspatron wurde, lässt sich nicht mehr feststellen. Auch scheint der Name Wittekog ausgestorben zu sein.
Der Name Witt z.B. kommt heute noch häufig im Dithmarschen und im Raum Pinneberg und Hamburg vor. Der Name Witte ist heute häufig im Raum Mittel-West-Deutschland, bzw. Niedersachsen zu finden. Im platt- bzw. niederdeutschen Sprachgebrauch gilt Witt für die Farbe weiß. Weiß und schwarz kommen heute noch häufig in den Nachnamen vor. Nun zum KOG: Lt. Wikipedia: “Ein Koog (Plural: Köge), auch Polder oder Groden, ist an der Nordseeküste Deutschlands, Dänemarks, der Niederlande und Belgiens durch Deichbau und Entwässerung aus der See gewonnenes flaches Marschland. Diese Form der Landgewinnung gibt es auch an Flussläufen. In der Regel schützt ein Deich den Koog.” Die alte deutsche Schreibweise von Koog ist Kog. Sehr wahrscheinlich hat der Nachname WITTEKOG an der Nordseeküste seinen Ursprung.

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